form Nº 279. Embodiment in Design

form Nº 279. Embodiment in Design

Die Frage, inwiefern Körper und Geist zwei voneinander unabhängige Entitäten darstellen oder, ganz im Gegenteil, einander unausweichlich bedingen, beschäftigt die Philosophie – zumindest in der europäischen Tradition – bereits seit der Antike. Das seit ein paar Jahren in den Wissenschaften kursierende Konzept des Embodiments geht von letzterem aus, nämlich, dass unsere Wahrnehmung der Welt maßgeblich von der körperlichen Erfahrung derselben abhängt – eine These, die nicht unerheblich für das Design ist. Denn demnach bestimmt auch das physisch Gestaltete unsere Gefühle und Gedanken. Aus diesem Grund untersuchen wir in dieser Ausgabe, was das Embodiment für das Design bedeutet – ob nun unser Körper selbst modifiziert wird, die Produkte, mit denen wir interagieren, oder körperlose KIs gestaltet werden.
Außerdem haben wir Jan Wörner, Generaldirektor der ESA, zu aktuellen Forschungsprojekten der europäischen Weltraumorganisation interviewt und rezensieren die Publikation „Ordnung in der Gestaltung“ von Ulysses Voelker, die als Grundlagenwerk in die (typo-)grafische Praxis einführen soll.

Ein ausgewählter Beitrag aus dem Heft mit zusätzlichem Bildmaterial können Sie online lesen.

September/Oktober 2018, Verlag form, 114 Seiten, 23 x 29,8 cm, Softcover, Deutsche Ausgabe ISBN 978-3-943962-40-6

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